Der Tellerrand ist da, um drüber zu schauen.

Deshalb habe ich die Welt schon immer aus verschiedenen Perspektiven betrachtet. Als Geografin sehe ich das komplexe, grosse Ganze. Als Fotografin gehe ich nah ran. Und als Journalistin bin ich mitten drin.

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Isabel Plana

GeoPanorama

Steter Tropfen schreibt Klimageschichte

von Isabel Plana

Höhlen sind so etwas wie sein zweites Zuhause. Daran lässt Marc Lütscher keinen Zweifel, so flink wie er sich der tropfnassen Höhlenwand entlang hangelt, durch schmale Schächte schlüpft und über die versinterten Felsen klettert, ohne sich den Kopf an einem Stalaktiten zu stossen oder im verzweigten Höhlensystem die Orientierung zu verlieren. «Ich verbringe tatsächlich recht viel Zeit in Höhlen. Manchmal sogar zwei, drei Tage am Stück, je nach dem wie gross eine Höhle ist und wie lange ich für alle Probeentnahmen und Messungen brauche.» Das Biwakieren in der Unterwelt bleibt ihm und seiner weniger höhlenerprobten Begleitung an diesem Tag erspart. Wir befinden uns in der «Grotte de Milandre», einer rund 10 Kilometer langen, gut erforschten Höhle bei Boncourt im Kanton Jura. Über Jahrtausende haben …

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Berghilf-Ziitig

Der Natur abgeschaut

von Isabel Plana

In «Der Herr der Ringe» würde jetzt ein Hobbit aus der Tür des kleinen, in den Erdhügel gebauten Hauses schauen. Wir sind aber nicht in Mittelerde, sondern auf der Schweibenalp, hoch über dem Brienzersee. Was wie eine Hobbit-⁠Hütte aussieht, ist ein Gewächshaus. Und in der schmalen, von Steinblöcken eingefassten Tür steht Susanne Wacker. «Das ist ein Walipini, ein Erdgewächshaus, das in den Anden entwickelt worden ist», sagt die Gärtnerin. Drinnen wimmelt es nur so von Pflanzen, vom Rosmarinstrauch bis zum Pfirsichbaum, und es duftet intensiv. «Erdgewächshäuser sind ideal, um die Vegetationszeit der Pflanzen zu verlängern und sie zu überwintern», weiss Wacker. Und das ohne künstliche Beheizung, wie sie bei üblichen Gewächshäusern aus Glas nötig ist. Denn: «Die Wände und der Boden aus Erde und Steinen speic …

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Meine Texte

Eher durch Zufall bin ich im Zwischenjahr vor meinem Geografiestudium bei einer Lokalzeitung gelandet. Seither schreibe und fotografiere ich. Als Lokalredaktorin und freie Journalistin war ich unter anderem für den Zürcher Unterländer, den Landboten und die NZZ am Sonntag sowie für MeteoSchweiz und die PH Zürich im Einsatz.

Später war ich als Redaktionsleiterin des Wissensmagazins GeoPanorama tätig. Als Kommunikationsmitarbeiterin der Schweizer Berghilfe habe ich schliesslich zahlreiche Text- und Fotoreportagen aus den Bergen sowie Kurztexte für Website, Social Media und Newsletter produziert.

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Raupe Wildbiene

Meine Bilder

Wenn du Insekten magst, solltest du dir unbedingt mein Foto-Portfolio ansehen. Wenn du sie nicht magst, erst recht. Denn meine Makro-Aufnahmen offenbaren die genialen Formen und atemberaubenden Farben der Insektenwelt und lassen die Krabbeltiere in einem anderen Licht erscheinen.

Neben Sechsfüssern lächeln dich auf meinem Foto-Portfolio auch nette Menschen an. Und dazwischen gibt’s einige schöne Naturaufnahmen (aber keine kitschigen Sonnenuntergänge, versprochen).

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