Der Tellerrand ist da, um drüber zu schauen.

Deshalb habe ich die Welt schon immer aus verschiedenen Perspektiven betrachtet. Als Geografin sehe ich das komplexe, grosse Ganze. Als Fotografin gehe ich nah ran. Und als Journalistin bin ich mitten drin.

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Isabel Plana

Berghilf-Ziitig

Der Natur abgeschaut

von Isabel Plana

In «Der Herr der Ringe» würde jetzt ein Hobbit aus der Tür des kleinen, in den Erdhügel gebauten Hauses schauen. Wir sind aber nicht in Mittelerde, sondern auf der Schweibenalp, hoch über dem Brienzersee. Was wie eine Hobbit-⁠Hütte aussieht, ist ein Gewächshaus. Und in der schmalen, von Steinblöcken eingefassten Tür steht Susanne Wacker. «Das ist ein Walipini, ein Erdgewächshaus, das in den Anden entwickelt worden ist», sagt die Gärtnerin. Drinnen wimmelt es nur so von Pflanzen, vom Rosmarinstrauch bis zum Pfirsichbaum, und es duftet intensiv. «Erdgewächshäuser sind ideal, um die Vegetationszeit der Pflanzen zu verlängern und sie zu überwintern», weiss Wacker. Und das ohne künstliche Beheizung, wie sie bei üblichen Gewächshäusern aus Glas nötig ist. Denn: «Die Wände und der Boden aus Erde und Steinen speic …

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Glattaler

Unglücksrüben

von Isabel Plana

Schon mal in eine Möhre gebissen, die bitter schmeckte? Als Freund der rohen Rübenkost passiert mir dies des Öfteren. Ich habe mich dabei jedes Mal gefragt, warum gewisse Exemplare eine so herbe Enttäuschung sind. Da ich das Wurzelgemüse meist geschält verzehre, schied die Schale als Quelle der Bitterkeit aus. So fiel mein Verdacht zunächst auf die Dicke. Je adipöser die Möhre, so meine Theorie, desto bitterer. Mehrfache Essproben ergaben allerdings keinen signifikanten Zusammenhang. Als nächstes machte ich den Vergleich zwischen biologisch und konventionell angebauten Möhren. Resultat: Verbitterte Genossen gibt es auf beiden Seiten. Ich schloss daraus, dass es etwas mit dem Reifegrad zu tun haben musste. Als aber eine Möhre mit grünem Ansatz süsser schmeckte als ihr knallorangener Kollege, bega …

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Meine Texte

Eher durch Zufall bin ich im Zwischenjahr vor meinem Geografiestudium bei einer Lokalzeitung gelandet. Seither schreibe und fotografiere ich. Als Lokalredaktorin und freie Journalistin war ich unter anderem für den Zürcher Unterländer, den Landboten und die NZZ am Sonntag sowie für MeteoSchweiz und die PH Zürich im Einsatz.

Später war ich als Redaktionsleiterin des Wissensmagazins GeoPanorama tätig. Als Kommunikationsmitarbeiterin der Schweizer Berghilfe habe ich schliesslich zahlreiche Text- und Fotoreportagen aus den Bergen sowie Kurztexte für Website, Social Media und Newsletter produziert.

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Raupe Wildbiene

Meine Bilder

Wenn du Insekten magst, solltest du dir unbedingt mein Foto-Portfolio ansehen. Wenn du sie nicht magst, erst recht. Denn meine Makro-Aufnahmen offenbaren die genialen Formen und atemberaubenden Farben der Insektenwelt und lassen die Krabbeltiere in einem anderen Licht erscheinen.

Neben Sechsfüssern lächeln dich auf meinem Foto-Portfolio auch nette Menschen an. Und dazwischen gibt’s einige schöne Naturaufnahmen (aber keine kitschigen Sonnenuntergänge, versprochen).

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