Der Tellerrand ist da, um drüber zu schauen.

Deshalb habe ich die Welt schon immer aus verschiedenen Perspektiven betrachtet. Als Geografin sehe ich das komplexe, grosse Ganze. Als Fotografin gehe ich nah ran. Und als Journalistin bin ich mitten drin.

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Isabel Plana

Berghilf-Ziitig

Der Natur abgeschaut

von Isabel Plana

In «Der Herr der Ringe» würde jetzt ein Hobbit aus der Tür des kleinen, in den Erdhügel gebauten Hauses schauen. Wir sind aber nicht in Mittelerde, sondern auf der Schweibenalp, hoch über dem Brienzersee. Was wie eine Hobbit-⁠Hütte aussieht, ist ein Gewächshaus. Und in der schmalen, von Steinblöcken eingefassten Tür steht Susanne Wacker. «Das ist ein Walipini, ein Erdgewächshaus, das in den Anden entwickelt worden ist», sagt die Gärtnerin. Drinnen wimmelt es nur so von Pflanzen, vom Rosmarinstrauch bis zum Pfirsichbaum, und es duftet intensiv. «Erdgewächshäuser sind ideal, um die Vegetationszeit der Pflanzen zu verlängern und sie zu überwintern», weiss Wacker. Und das ohne künstliche Beheizung, wie sie bei üblichen Gewächshäusern aus Glas nötig ist. Denn: «Die Wände und der Boden aus Erde und Steinen speic …

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MeteoSchweiz

Dem Unwetter einen Schritt voraus

von Isabel Plana

Den 15. Mai 2012 werden die Bewohner des Tessiner Dorfes Preonzo nicht so schnell vergessen: In den frühen Morgenstunden ereignete sich am Berg Valegion ein Felssturz, rund 300'000 Kubikmeter Gestein donnerten zu Tal. Damit war die Gefahr jedoch noch nicht gebannt. Das im Steilhang verbliebene Schuttmaterial drohte beim nächsten Starkregen abzurutschen und dabei Kantonsstrasse und Teile des Dorfes unter sich zu begraben. Wie aber wissen, wann mit starken Regenfällen in diesem Gebiet ob Preonzo zu rechnen ist? Die Kantonsbehörden wandten sich an die Experten von MeteoSchweiz in Locarno. Gemeinsam entwickelte man ein automatisches Warnsystem, das beim nächsten sich abzeichnenden Starkniederschlag in der Region Alarm schlagen sollte. Herzstück dieses Warn-Tools bilden Radardaten. Viel mehr …

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Meine Texte

Eher durch Zufall bin ich im Zwischenjahr vor meinem Geografiestudium bei einer Lokalzeitung gelandet. Seither schreibe und fotografiere ich. Als Lokalredaktorin und freie Journalistin war ich unter anderem für den Zürcher Unterländer, den Landboten und die NZZ am Sonntag sowie für MeteoSchweiz und die PH Zürich im Einsatz.

Später war ich als Redaktionsleiterin des Wissensmagazins GeoPanorama tätig. Als Kommunikationsmitarbeiterin der Schweizer Berghilfe habe ich schliesslich zahlreiche Text- und Fotoreportagen aus den Bergen sowie Kurztexte für Website, Social Media und Newsletter produziert.

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Raupe Wildbiene

Meine Bilder

Wenn du Insekten magst, solltest du dir unbedingt mein Foto-Portfolio ansehen. Wenn du sie nicht magst, erst recht. Denn meine Makro-Aufnahmen offenbaren die genialen Formen und atemberaubenden Farben der Insektenwelt und lassen die Krabbeltiere in einem anderen Licht erscheinen.

Neben Sechsfüssern lächeln dich auf meinem Foto-Portfolio auch nette Menschen an. Und dazwischen gibt’s einige schöne Naturaufnahmen (aber keine kitschigen Sonnenuntergänge, versprochen).

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