Der Tellerrand ist da, um drüber zu schauen.

Deshalb habe ich die Welt schon immer aus verschiedenen Perspektiven betrachtet. Als Geografin sehe ich das komplexe, grosse Ganze. Als Fotografin gehe ich nah ran. Und als Journalistin bin ich mitten drin.

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Isabel Plana

GeoPanorama

Vergessene Quellen

von Isabel Plana

Wenn ich mir eine Quelle vorstelle, denke ich an ein Loch im Boden oder im Fels, aus dem Wasser sprudelt... Vera Lubini: Die Quelle hört nicht da auf, wo das Grundwasser austritt. Als Quelle bezeichnet man in der Ökologie den gesamten Bereich, in dem das Grundwasser ins Oberflächenwasser übergeht. Solange die Wassertemperatur jener des Grundwassers entspricht, befindet man sich im Quellbereich. Bei einer Sturzquelle, also einer Quelle, die einen Bach speist, sprechen wir etwa von den ersten zehn Metern des Baches. Und was macht diesen Bereich ökologisch wertvoll? Natürliche Quellen zeichnen sich durch eine grosse Strukturvielfalt aus. Die Strömungsunterschiede bringen stehende oder schnell fliessende Zonen mit unterschiedlichen Substraten hervor. Chemismus und Sauerstoffgehalt des Wassers veränd …

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GeoPanorama

Ein Bodenschatz für alle Fälle

von Isabel Plana

«Der Boden ist wie ein Buch», sagt Marco Walser, «auch er erzählt eine Geschichte.» Über die klimatischen Bedingungen bei seiner Entstehung, über Schadstoffbelastung und Radioaktivität, über menschliche Einflüsse. Voraussetzung dafür, dass man die Geschichte des Bodens verfolgen kann, sind unter anderem Referenzwerte. Und genau solche Referenzwerte liefern die Waldbodenproben, die zu zehntausenden im Keller der WSL in Birmensdorf schlummern. Marco Walser, Verantwortlicher für dieses Archiv, das man Pedothek nennt, hütet sie wie einen Schatz. «Diese Bodenproben sind Gold wert», sagt er beim Betreten des Kellers und macht schnell die Tür wieder hinter sich zu, um Feuchtigkeits- und Temperaturschwankun­gen zu vermeiden. «Ich achte darauf, dass die Luftfeuchtigkeit zwischen 40 und 50 Prozent l …

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Meine Texte

Eher durch Zufall bin ich im Zwischenjahr vor meinem Geografiestudium bei einer Lokalzeitung gelandet. Seither schreibe und fotografiere ich. Als Lokalredaktorin und freie Journalistin war ich unter anderem für den Zürcher Unterländer, den Landboten und die NZZ am Sonntag sowie für MeteoSchweiz und die PH Zürich im Einsatz.

Später war ich als Redaktionsleiterin des Wissensmagazins GeoPanorama tätig. Als Kommunikationsmitarbeiterin der Schweizer Berghilfe habe ich schliesslich zahlreiche Text- und Fotoreportagen aus den Bergen sowie Kurztexte für Website, Social Media und Newsletter produziert.

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Raupe Wildbiene

Meine Bilder

Wenn du Insekten magst, solltest du dir unbedingt mein Foto-Portfolio ansehen. Wenn du sie nicht magst, erst recht. Denn meine Makro-Aufnahmen offenbaren die genialen Formen und atemberaubenden Farben der Insektenwelt und lassen die Krabbeltiere in einem anderen Licht erscheinen.

Neben Sechsfüssern lächeln dich auf meinem Foto-Portfolio auch nette Menschen an. Und dazwischen gibt’s einige schöne Naturaufnahmen (aber keine kitschigen Sonnenuntergänge, versprochen).

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