Geografin, Wissenschaftsjournalistin, Fotografin

Ich habe die Welt schon immer aus verschiedenen Perspektiven betrachtet. Als Geografin sehe ich das komplexe, grosse Ganze. Als Fotografin gehe ich nah ran. Und als Journalistin bin ich mitten drin.

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Isabel Plana

Berghilf-Ziitig

Der Natur abgeschaut

von Isabel Plana

In «Der Herr der Ringe» würde jetzt ein Hobbit aus der Tür des kleinen, in den Erdhügel gebauten Hauses schauen. Wir sind aber nicht in Mittelerde, sondern auf der Schweibenalp, hoch über dem Brienzersee. Was wie eine Hobbit-⁠Hütte aussieht, ist ein Gewächshaus. Und in der schmalen, von Steinblöcken eingefassten Tür steht Susanne Wacker. «Das ist ein Walipini, ein Erdgewächshaus, das in den Anden entwickelt worden ist», sagt die Gärtnerin. Drinnen wimmelt es nur so von Pflanzen, vom Rosmarinstrauch bis zum Pfirsichbaum, und es duftet intensiv. «Erdgewächshäuser sind ideal, um die Vegetationszeit der Pflanzen zu verlängern und sie zu überwintern», weiss Wacker. Und das ohne künstliche Beheizung, wie sie bei üblichen Gewächshäusern aus Glas nötig ist. Denn: «Die Wände und der Boden aus Erde und Steinen speic …

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NZZ am Sonntag

Land der kühnen Winzer

von Isabel Plana

Wie ein Torero durch die Arena schreitet Victor Charcán anmutigen Ganges durch die Reihen der Barriques. Zu Dutzenden ruhen sie Bauch an Bauch in der lichtdurchfluteten Halle der Bodega Roda. «Die Gärung in den Eichenfässern erfordert viel Aufmerksamkeit», erzählt Charcán, Export-⁠Chef bei Roda, und hält dann einen Moment inne. Sein Blick wandert zu den grosszügigen Fensterfronten beidseits der Halle. «Wenn wir die öffnen, strömt der Nordwind hindurch und reichert unseren Wein mit Aromen von Lavendel, Thymian und anderen Kräutern an.» Er macht eine ausladende Armbewegung, seine haselnussbraunen Augen funkeln, ein Lächeln kräuselt seine Lippen. Er weiss sich in Szene zu setzen, dieser Señor Charcán. Da könnte frau glatt vergessen, wieso sie eigentlich hier ist: des Weines wegen. Roda, eine der ren …

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Meine Texte

Eher durch Zufall bin ich im Zwischenjahr vor meinem Geografiestudium bei einer Lokalzeitung gelandet. Seither schreibe und fotografiere ich. Als Lokalredaktorin und freie Journalistin war ich unter anderem für den Zürcher Unterländer, den Landboten und die NZZ am Sonntag im Einsatz.

Später war ich als Redaktionsleiterin des Wissenschaftmagazins GeoPanorama tätig. Als Kommunikationsmitarbeiterin der Schweizer Berghilfe habe ich zahlreiche Text- und Fotoreportagen aus den Bergen sowie Kurztexte für Website, Social Media und Newsletter produziert.

Aktuell schreibe ich als freie (Wissenschafts-)Journalistin unter anderem für Bioterra, Mieten+Wohnen sowie die Forschungsinstitute Eawag und SLF.

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Raupe Wildbiene

Meine Bilder

Wenn du Insekten magst, solltest du dir unbedingt mein Foto-Portfolio ansehen. Wenn du sie nicht magst, erst recht. Denn meine Makro-Aufnahmen offenbaren die genialen Formen und atemberaubenden Farben der Insektenwelt und lassen die Krabbeltiere in einem anderen Licht erscheinen.

Neben Sechsfüssern lächeln dich auf meinem Foto-Portfolio auch nette Menschen an. Und dazwischen gibt’s einige schöne Naturaufnahmen (aber keine kitschigen Sonnenuntergänge, versprochen).

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